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Saisoneröffnungsfahrt am 17.04.2010 PDF Drucken E-Mail

Saisoneröffnungsausfahrt am 17.04.2010
oder
die Fahrt des verlorenen Seitendeckels

 

Am Samstag, den 17.04.2010 um 13:37Uhr starten die nachfolgenden Teilnehmer vom Dorfplatz zu der, von Hunneshagen J. zusammen gestellten und ca.110km langen, Saisoneröffnungsausfahrt 2010 der Oldtimerfreunde Sulzfeld im Grabfeld e.V.

 

    Bauer J. (Kawasaki Z900)

   Birkel D. mit Sohn L. (NSU Prinz 1000C)

   Bömmel M. und W. (Ford Mustang)

   Büttner Th. und Freundin S. (Mercedes-Benz 350SLC)

   Glückert D. und C. und Söhnen J., F. und Tochter A. (Opel Manta B)

   Heusinger J. (VW Golf I. Cabriolet)

   Heusinger I. mit Tochter J. (Opel Manta A)

   Hunneshagen J. und K. (Camaro)

   Lorenz Th. (“Schlonz“) und Freundin Hummel C. (Ford Capri XL)

   Reitelbach J. (“Frieda“) (Opel C-Kadett GT/E)

   Rink H. mit Sohn M. (PCS-L Buggy)

   Schodorf Ch. und Freundin Friedrich Th. (Opel C-Kadett Limousine)

   Schuldes T. und I. mit Söhnen J. und N. (Mercedes-Benz )

   Schuldes H. und A. mit Tochter N. (Citroen Nemo)

  

Nachdem das Verpflegungsauto (Citroen Nemo) mit Getränken und Fressalien vollgestopft und alle Kids sicher in den Fahrzeugen angeschnallt waren ging die erste Saisonfahrt 2010 der Oldtimerfreunde Sulzfeld im Grabfeld e.V., bei herrlichem Wetter - so +15°C, los.

Unser Ziel: Die Veste Heldburg in Thüringen. 

Stolz waren wir schon, das an der Saisoneröffnungsausfahrt 22Erwachsene und 9Kinder teilnahmen.

Stolz und voller Freude war auch Büttner Th., der nach der Vollrestauration seines Mercedes-Benz 350SLC, die erste Ausfahrt mit eine Baseball-Kappe mit der Aufschrift “Champion“ fuhr.

 

US-Car (Camaro) voraus und die anderen in vorschriftsmäßigem Abstand hinterher, fuhren wir zum Tankstopp zur ARAL-Tankstelle in Bad Königshofen/Gbf.

Alle Tanks mit bleifreiem Super (1,39€/L) voll getankt ging`s weiter Richtung Unteressfeld.

 

Kurz vor der Kreuzung Richtung Gabolshausen, dann auf einmal ZACK, FLUPS.

Was war das, dass durch die Luft, zur gegenüberliegenden Fahrbahnseite, flog?

Während der Fahrt verlor Jürgen den Seitendeckel von seiner “Frankenstein`s Tochter“.

Horst sah das und drehte bei der nächsten Gelegenheit um, um den Seitendeckel mitzunehmen.

Die vorausfahrenden Fahrzeuge bemerkten das erst einmal nicht.

 

Während Horst die Absturzstelle (Grünstreifen neben der Fahrbahn) des Seitendeckels gefunden hatte und dabei war wieder zu den anderen aufzuschließen, kam ihm schon Jürgen mit der Kawa entgegen.

Er hatte den Verlust bereits bemerkt und sich ebenfalls auf die Suche machte.

Ah, Du hast den Seitendeckel, der mit Air-Brush schön lackiert und den Schriftzug “Z900“ trug, schon gefunden, gestegelierte Jürgen. Horst nickte. Jürgen hob den Daumen.

 

Nun wollten die beiden schnellstens wieder zu den Anderen aufschließen.

Doch dann, die Kreuzung in Richtung Alsleben nehmen oder weiter nach Untereßfeld fahren?

Jürgen und Horst entschieden sich Richtung Alsleben zufahren und bogen links ab.

 

Während der Rest der Kolonne in Untereßfeld wartete, rasten Horst und Jürgen weiter.

Beim Einfahren in Trappstadt noch immer keine Truppe zu sehen.

Da dachte sich Horst, ich rufe einmal Jens an und frag nach Wo sie den seien.

“Hey Jens, Wo seid Ihr“? “Wir warten alle in Untereßfeld; Wo seid ihr“? “In Trappstadt“ antwortete Horst.

“Da bist falsch, dreh wieder um und kommt nach Untereßfeld“ sagte Jens.

Und so fuhren Jürgen und Horst zurück.

Nach ca.15km Umweg fuhren wir dann wieder vereint von Untereßfeld weiter.


In D-98663 Bad Colberg-Heldburg gegen 14:35Uhr angekommen, parkten wir am Fuße des Burgberges.
Nur unser ehemaliger 1.Vorstand Heusinger J. musste gleich weiter zu einem weiteren Termin.

 

Mit einem Fußmarsch erklommen wir die 1.600m entfernten Bergspitze zum und waren gegen 15:16Uhr oben angekommen.

Früher bedeutete: Ritter = Held und Turm = Burg.
Am 07.04.1982 beschädigte ein Großbrand den sogenannten Französischen Bau stark und vernichtete die gesamte Innenausstattung der Wohnräume und des großen Festsaales.

An eine Bausicherung oder einen Wiederaufbau war vorerst nicht zu denken.
Seit 1994 sind aufwendige Wiederaufbaumaßnahmen im Gange.

Der Französische Bau wurde wiederhergestellt und die beiden Renaissance-Erker restauriert.

Alle Dächer wurden erneuert. Die Bauarbeiten dauern noch an.

Trotzdem besichtigen diese schöne Burganlage mehr als 20.000 Besucher im Jahr.

 

Nach der Besichtigung, an der alle teilnahmen und die gegen 15:55Uhr zu Ende war, traten wir den Rückweg an.

 

Was lief denn da mit uns?      Ein Ritter?

Nein, es ist Moritz, der von seiner Patin Katrin ein Holz-Schwert und ein Holz-Schild gekauft bekam und dies stolz präsentierte.

 

Wieder am Parkplatz bei unseren Young- und Oldtimern angekommen, wurde der Verpflegungswagen geplündert!

Durst und Hunger hatten nicht nur die Kinder.

Ein leckeres und üppiges Picknick hatten unsere Damen hervor gezaubert, auf dem nichts fehlte.

Es gab Kuchen und Kaffee, Hausmacherwurst, Aufschnitt, Käse, Gurken, Tomaten, und, und , und.

 

Die Kinder spielten schön, pflückten für ihre Mami`s Blumen, die Mami`s schnatterten und die Herren fachsimpelten bei einem kühlen Bierchen - nur eines natürlich (0,33l).

Auf einmal ruft jemand, “Thomas, bei deinem Mercedes läuft Öl aus“.

Thomas zuckte zusammen und drehte sich geschwind auf der Hacke um.

“PUH, Gott sei dank“ sagte er, “Das ist kein Öl sondern Hohlraumversiegelung“ das da aus der Lüftungsbohrung unterhalb der rechten Fahrertür des frisch restaurierten 350SLC tropfte.

 

Dann, gegen 16:50Uhr, rauschte Gessner F. (Opel C-Kadett) heran.

Er fuhr nach, da er am Mittag noch mit Holz machen beschäftigt war. Klasse Franz.
Schön das Du da bist.

 

Gegen 17:05Uhr, nach dem alles wieder sicher verstaut und die Abfälle eingepackt waren, traten wir die Heimfahrt zurück nach Sulzfeld/Gbf. an.

 

Unterwegs wurden in Römhild und Bad Königshofen/Gbf. noch Rostbrätchen und Bratwürste gekauft.

Hier war “Schlonz“ gefordert, der mit einem guten Animationsprogramm die Kinder beschäftigte – Prima gemacht.

 

Jedoch ging es ab 18:50Uhr beim Grillen in der “Wildburg“ weiter.

Heim B. war schon da, Höft P., Grümmer H. und unser neues Mitglied Glückert B. kamen etwas später vorbei.

Sogar unser ehemaliges Mitglied Kiesel T. hat sich kurz bei uns Sehen lassen – Seltenheitswert!

 

Grillmeister Jens brutzelte Leckeres vom Schwein und Huhn, so dass alle satt wurden.

Vergelt`s Gott Jens.


  

Fazit: Super Truppe, schönes Wetter, eine allgemein herrlich gelungene Ausfahrt.

           So etwas sollte sich niemand entgehen lassen!
          Also Aktivitätenplan lesen, Termine einplanen und pünktlich anwesend sein - Das ist Alles!



  

Gruß
H.Rink
(Schriftführer der Oldtimerfreunde Sulzfeld im Grabfeld e.V.)

 

 

 

 

 

Von den teilnehmenden Personen bekam dieses Eröffnungsfahrt den Namen:
                                                                                              “Fahrt des verlorenen Seitendeckels“.