| Saisonabschlussausfahrt am 01.10.2011 |
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Saisonabschlussausfahrt am 01.10.2011
Am Samstag, den 01.10.2011 um 13:14Uhr ging es für die nachfolgenden Teilnehmer vom Dorfplatz los zu der, von Schuldes T. und Hunneshagen J. zusammen gestellten und 126km langen, Saisonabschlussausfahrt 2011 der Oldtimerfreunde Sulzfeld im Grabfeld e.V.
Bömmel M. mit Schneider L., M., L. und F. (Ford Mustang) Büttner G. (Porsche 928S) Büttner Th. und Bretscher W. (Mercedes-Benz 350SLC) Glückert D. mit den Söhnen J., F. und Tochter A. (Opel Manta B) Grümmer Joh., mit H. und Kiedorf D. (Buick Riviera) Hochgesang B. und J. mit Sohn T. und Tochter M. (Mercedes-Benz) Hunneshagen J. (Camaro) Reitelbach J. (Opel Kadett C Coupe GT/E) Rink H. mit den Söhnen M. und S. (PCS-L Buggy) Schuldes H. und A. mit Tochter N. (Opel Olympia Rekord) Schuldes T. und I. mit Söhnen J. und N. (VW Jetta I. GLS) Wehnert S. mit Freundin Lutz K. (VW Golf I. Cabriolett)
Holmer W. (Mercedes-Benz 280C) Pätzold M. mit Sohn Ch. (DKW Munga) Die Nichtmitglieder Holmer W. und die Pätzold`s, hatten über unsere Internetseite erfahren das diese Ausfahrt stattfindet und sind kurzer Hand gekommen um mitzufahren. Wir haben uns sehr über eure Teilnahme gefreut.
Nachdem alle Mitfahrenden, bestehend aus 24Erwachsene und 12Kinder, bei sehr sonnigem Frühherbstwetter mit ca.26°C fuhren in Richtung Schweinfurt los. Wenn ich das richtig gesehen habe, verdrückte unser 1.Vorstand eine Träne. Ob das nun die Traurigkeit über die letzte Ausfahrt in im Jahre 2011 war oder einfach die Freude darüber das er mit seinem VW Jetta I., der erst kurz vorher noch TÜV bekam war, mitfahren kann weis ich nicht.
Nachdem wir Schweinfurt hinter uns gelassen hatten und weiter Bergrheinfeld fuhren, führte uns unser Weg weiter ins Fränkische Weinland. Links und rechts der Straße entlang und an den umliegenden Hänge säumten Weinberge die Landschaft. Dieser Anblick wurde, bei der Fahrt an der Vogelsburg vorbei hinab zu Volkach hinein, mit einem Geruch von vergorenen Trauben vollendet. Es war ein herrlicher Anblick wenn man, hinab dem Vogelsberg die Young- und Oldtimer hinter einander im vorschriftsmäßigen Abstand fuhren sah.
Mit Hunneshagen J. voraus und den PS-schwächsten Fahrzeugen gleich danach, fuhren wir weiter nach Stammheim zum Museum für Militär- und Zeitgeschichte. Als wir dort ankamen begrüßte uns unser Mitglied Heim B. mit Freundin M. und Sohn P. aus einem BMW 325i Cabriolet. Da alle Besucherparkplätze belegt waren, parkten wir unsere Fahrzeuge in einer Nebenstraße. “Wer hat Durst?“, fragte laut gegen 14:56Uhr der 1.Vorstand. Schon öffnete sich der Kofferraum seines Oldtimers, in dem gekühlte Getränke für Jung und Junggebliebene griffbereit waren und reißenden Absatz fanden. Kein Wunder bei diesen hohen Temperaturen mit viel Sonnenschein. Holmer W., der das Militärmuseum schon öfters besuchte, verabschiedete sich. Schön das Du mit uns zusammen an dieser Ausfahrt teilgenommen hast.
Dann gingen wir zusammen zum Eingang. Nachdem der Eintritt aus der Vereinskasse bezahlt wurde und eine Uhrzeit mit Treffpunkt vereinbart war, liefen wir frei nach Schnauze zuerst in der Freianlage des Museums los. Panzer, Flugabwehrgeschütze, Flugzeuge, Panzerbrücken-Element waren zu bestaunen und einen nachgebauten Abwehrgraben aus dem 1.Weltkrieg könnte man durch laufen. “Schaut einmal“, rief auf einmal jemand. “Das ist doch das gleiche Fahrzeug das heute bei uns mitgefahren ist – Oder?“. Tatsächlich war der DKW-Munga von Pätzold M. im Museumsgelände neben einem Jeep geparkt. Weiter in den Hallen, die sehr aufgeräumt waren und die durch die bemalten Wänden, die mehr oder weniger als Kulissen dienten, konnte man nachgestellte Szenen aus dem 2.Weltkrieg besichtigen. Sehr vielen original Fahrzeuge, vorwiegend militärische Vehikel, mit Puppen die unterschiedlichste Uniformen trugen und Waffen aus dem 1. und 2.Weltkrieg waren aufgebaut und mit Informationen versehen. Es wurde aber auch ein kleiner teil über die Lebens- und Arbeitsweisen der Menschen um 1940 herum aufgezeigt. Eine alte Dreschmaschine, Traktor, Leiterwagen, usw. waren ausgestellt. So gegen 16:30Uhr spielten und tobten die Kinder auf dem im Gelände gelegenen Spielplatz. Um 16:50Uhr traten wir die Rückfahrt nach Hause an. Einen Besuch in dieses schöne Museum kann man empfehlen. http://www.museum-stammheim.de
Der Camaro musste wieder einmal, beim Anfahren, kräftig Gummi lassen, sodass die Gäste des an der Nebenstraße gelegenen Cafe/Bistro kurz überlegten ob Nebel aufzieht. Jedoch der Gummi- und Benzingeruch lies anderes vermuten. Außer den Pätzold`s, die schon etwas früher losgefahren waren, fuhren wir wie auf einer Perlenkette aneinander gereiht los.
Weiter auf der Heimfahrt wurden so manche Überholmanöver ausgeführt. So überholte z.B. vor Thomashof der röhrende Buick den dahin cruisenden Buggy. Bei der Bergabfahrt vor Ballingshausen auf Höhe Madenhausen machte es auf einmal beim Buick, PFÄ, PFÖ, PFÄ, sodass Grümmer Joh. rechts ran fuhr. Rink H. schloss sich mit dem Buggy an. Auf die Frage was denn los sei, kam als Antwort “Ich habe kein Benzin mehr!“. Ja, Ja diese Ami-Flitzer bzw. Spritschlucker. ------- Schaut doch hierzu auch einmal bei rein. ------- Da fuhr auch schon der VW Jetta I., der erst zur Rückfahrt den 5L-Benzinkanister von Glückert D. leerte, vorbei. Ihm wurde signalisiert, das Benzin für den Buick benötigt wird. Per Handy wurde der Manta B, der bei jeder Bodenwelle etwas von seiner Bodengruppe abschliff, informiert, das der leere Benzinkanister zum Füllen bei der ARAL-Tankstelle in Stadtlauringen benötigt wird.
Schuldes T. und Glückert D. trafen sich an der Tankstelle, der Kanister wurde mit Super 95 gefüllt und zum Buick gebracht. Der Buick wurde dann gleich ARAL-Tankstelle in Stadtlauringen voll getankt, denn mit 5L kommt man mit dem V8 und einem Hubraum von 6.000 cm³ nicht sehr weit.
Nachdem wir mit unseren Young- und Oldtimern am Tennisheim in Sulzfeld/Gbf. angekommen waren, wurde ein Gruppenfoto gemacht. Pätzold M. und Ch. waren auch mit von der Partie, bevor sie dann nach Hause in Richtung Hildburghausen fuhren. Schön das ihr dabei gewesen seit und wir hoffen es hat euch gefallen.
Die Musikanlage, Pavillions, Biertisch-Garnituren und der Grill mit Glut waren, vom Daheim gebliebenen Webmaster Lorenz Th., fertig aufgebaut. Somit ging es sofort um 17:52Uhr los mit dem geselligen Treiben, das bis in die späten Abendstunden anhielt.
Fazit: Sonniges und warmes Wetter und gute Laune sorgten erneut für eine herrlich gelungene Ausfahrt. Wer das nicht miterlebt hat, weis nicht wie schön das ist! Also die Aktivitäten und Termine vormerken und wahrnehmen - Das ist Alles!
Gruß
Von den teilnehmenden Personen bekam diese Abschlussfahrt den Namen: “Fahrt des stehen gebliebenen Buick“. |



